Forum Flößerhaus

Abdruck der Fotos honorarfrei bei Hinweis auf den Fotografen oder die Quelle: stefanreiser.com

 

Neueröffnung „Forum Flößerhaus“: Manfred Ach und Stefan Reiser lesen Prosaminiaturen

Der Welser Lehrer und Schriftsteller Johann Kleemayr lädt zur Eröffnung seines Literatur- und Kunstforums im „Flößerhaus“ (erstmals urkundlich erwähnt 1789) zwei literarische Vortragskünstler nach Thalheim ein: Den aus Oberbayern stammenden Schriftsteller Manfred Ach und den gebürtigen Innviertler Autor und Theatermacher Stefan Reiser. Die Lesung findet in Kooperation mit der oberösterreichischen Regionalgruppe der Grazer Autorinnen Autorenversammlung statt.

Freitag, 28. 9. 2018, 1900 Uhr, Forum Flößerhaus St. Ägyd, Aigenstraße 3, 4600 Thalheim bei Wels; freier Eintritt

ZUM INHALT

Ach und Reiser präsentieren ein Auswahl ihres literarischen Schaffens: Ihre pointierten Prosaminiaturen erzählen von existenziellen Gefährdungen und Situationen ohne Ausweg. Einsicht, Selbsttäuschung und waghalsige Fluchtmanöver kennzeichnen die Figuren und Stimmen. Die humorigen Texte werden im Wechselspiel und teils dialogisch vorgetragen. Das Publikum darf einen temperamentvollen Abend erwarten.

BIOGRAFISCHES

Manfred Ach, geboren 1946 in Bayern, lebt seit einigen Jahren in Wien. Studium der Germanistik, der Philosophie und Theologie. Arbeitete als Lehrer und Verleger. Ist Schriftsteller seit 1964. Zahlreiche Buchveröffentlichungen und Beiträge in Zeitschriften. Schwerpunkte: Lyrik, (Kurz-)Prosa, Aphorismen. Einige Sachbücher. Im September 2018 zeigt die Buchmessenstadt Leipzig im Haus des Buches eine Ausstellung seiner über 100 Bücher. http://www.m-ach.de

Stefan Reiser, geb. 1981 im Innviertel. Autor und Theatermacher. Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien. Seit 2007 freischaffend: Stücke, Produktionen, Inszenierungen, zahlreiche Aufführungen u. a. in Wien, Graz, Villach und Schärding. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien (u. a. „Die Rampe“, „kolik“, „Landstrich“; „Facetten“, „Funkhaus-Anthologie“). Mehrere Auszeichnungen, darunter Dramatikerstipendien (2011, 2016) und Aufenthaltsstipendien (Wartholz, 2011; Rom, 2016) des Bundes sowie der Kunstsammlung des Landes OÖ (Gmunden, 2017; Krumau, 2018). Einladungen zu „Text trifft Regie“ (Staatstheater Mainz, 2011), zum „Forum junger Autoren Europas“ (Staatstheater Wiesbaden, 2012) und zur DramatikerInnenbörse des internationalen Theaterfestivals „Luaga & Losna“ (Nenzing, 2018). http://www.stefanreiser.com

Johann Kleemayr, geb. 1954 in Schwanenstadt. Vor dem Studium der Germanistik und Theologie in Salzburg und Paris und Beruf als Gymnasiallehrer bereits schriftstellerische Tätigkeit. Auftritte im Literaturhaus München, in der Alten Schmiede Wien, im Stifterhaus Linz, Schloss Wiepersdorf Berlin. Publikationen bei der Edition Pangloss („Die Studie“, „Liebknecht“, „Puchheim“), in Literaturzeitschriften und als Handdrucke („Armer“, „Das Moped“). Darüber hinaus Ausstellungsbeteiligungen in der Kunstuniversität Linz und im Schloss Puchberg. 2016 Aufnahme in die Künstlervereinigungen MAERZ und Galerie Forum. Zuletzt erschienen: „Ich schreibe, also bin ich. Tagebuch 1969“, Verlag Nina Roiter, Linz, 2018.

Die Grazer Autorinnen Autorenversammlung (GAV) wurde 1973 in Graz als gesamtösterreichische Autorinnen- und Autorenvereinigung und als Alternative zum österreichischen P.E.N.-Club gegründet. Seit 1975 hat die GAV ihren Sitz in Wien, der Name nach dem Gründungsort Graz wurde beibehalten. Die GAV gehört dem Dachverband IG Autorinnen Autoren an und ist dort der mitgliederstärkste Verband. 1987 wurde die GAV „regionalisiert“, d. h. Mitglieder in den Bundesländern konnten sich als autonome Gruppe etablieren. Die GAV OÖ ist seit dieser Zeit ein wesentlicher Faktor im Literaturbetrieb des Landes, ihre Aktivitäten sind längst ein innovativer und verlässlicher Bestandteil des literarischen sowie kulturpolitischen Lebens in Oberösterreich. www.gav-ooe.mur.at/

Grazer Autorinnen Autorenversammlung, Regionalgruppe Oberösterreich