Kurzgeschichten, Miniaturen und Monologe

Wien – Rom – Eggerding: Die Protagonisten, im ständigen Wechsel zwischen Stadt und Land, stehen neben sich, sind Zeugen der eigenen Entfremdung. Begegnungen mit Freunden, die in der Jugend als gut empfunden wurden, nehmen zwanzig Jahre später einen anderen Verlauf; alles Neue ist auf Bewährungsprobe. Ob da oder dort, am Ende ist klar, dass die Vernissage der Kunstakademie den gleichen Gesetzen unterliegt wie der Ostermarkt der Goldhaubengruppe.

Programmdauer: 20, 40 oder 60 Minuten ohne Pause.


DEMNÄCHST

Donnerstag, 5. Dezember 2019, 19:00 Uhr, Bücherei Weisselbad, Brünner Straße 27, 1210 Wien, im Rahmen der Rollenprosa-Lesung mit Manfred Ach und Antonio Fian.

 

gean, erschienen in: Alexandra Bernhardt (Hrsg.), Jahrbuch österreichischer Lyrik 2019, Sisyphus, Klagenfurt 2019; gelesen am 12.07.2019 im read!!ing room, Wien Margareten, im Rahmen des Minidramen-Festivals „Mikrokosmos“.

 

 


ZULETZT

27.09.2019: Forum Flößerhaus, Thalheim bei Wels, „Herbstlesung“; Elisabeth Strasser berichtet auf www.gavoö.at:

Stefan Reiser, Schöpfer von witzig-geistreichen Dramoletten, ließ (…) einen Regisseur zu seinem Ensemble sprechen und nahm dabei Neid und Eifersüchteleien am Theater genauso satirisch aufs Korn wie das vordergründige Sprechen über Teamgeist und Zusammenhalt.

– großartiger Vortragskünstler –

 

22.02.2019: Kongresssaal der Arbeiterkammer, Linz, „Lange Nacht der GAV OÖ“

14.06.2018: read!!ing room, Wien Margareten, Minidramen-Festival „Mikrokosmos“; Thierry Elsen (alias Neil Y. Tresher) berichtet auf readingroom.at:

Stefan Reiser (…) erklärte in einem Monolog (…), warum sein Ich-Erzähler Schuld daran trüge, dass „Freund Alexander (Wrabetz)“ das Funkhaus verkauft habe. Er blieb dem Motto des Abends über einige Strecken treu und las ebenso ein Mikrodrama, das eine Variante auf das allseits beliebte Beamt*inn*en-Mikado zeigte („Wer sich als erster bewegt, hat verloren“). Reiser kombinierte dies mit einem Art Streber-Bingo. Der Autor gab jedoch auch Einblick in persönliche Dramen: Das Einbinden eines Videos in die eigene Webseite kann da schon mal zu einer Art Krise führen, die nur mehr durch ein kathartisches Löschen der Seite ihre Auflösung findet. In seinem Text „Abschiedsteddy“ geigte der Innviertler Autor so richtig auf. Er las einen Monolog, in dem ein nicht näher definierter Mann seiner vermeintlichen Freundin einen Teddybär schenkte. Der Trick: Man hörte nur den Part des Mannes. Die Antworten der Frau musste sich das Publikum selbst erschließen. Der Monolog war so aufgebaut, dass die Antworten des Gegenübers – ohne ausgesprochen zu werden – präsent und nachvollziehbar waren, was diesem Text eine besondere Note verlieh. Stefan Reiser überraschte gegen Ende  mit einigen Mundart-Miniaturen, in denen er alle Varianten von „guad“ oder „goar“ vortrug.

 

26.04.2018: StifterHaus, Linz, „Die Neuen in der GAV OÖ“

09.04.2018: Amerlinghaus, Wien Neubau, zu Gast bei Richard Weihs‘ „Wilden Worten“ – Literatur, Musik & Kleinkunst

 


BIOGRAFISCHES

Stefan Reiser, geb. 1981 in Oberösterreich. Autor und Theatermacher. Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien; seitdem freischaffend: Stücke, Produktionen, Inszenierungen, zahlreiche Aufführungen, Performances und Lesungen auf verschiedenen Bühnen. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien (u. a. „kolik“, „Die Rampe“, „Landstrich“; „Facetten“, „Jenny“, „Funkhaus-Anthologie“, „Jahrbuch österreichischer Lyrik 2019“). Mehrere Auszeichnungen, darunter Dramatikerstipendien (2011, 2016) und Aufenthaltsstipendien (Wartholz, 2011; Rom, 2016) des Bundes sowie der Kunstsammlung des Landes OÖ (Gmunden, 2017; Krumau an der Moldau, 2018). Einladungen zu „Text trifft Regie“ (Staatstheater Mainz, 2011), zum „Forum junger Autoren Europas“ (Staatstheater Wiesbaden, 2012) und zur Dramatiker_innenbörse des internationalen Theaterfestivals „Luaga & Losna“ (Nenzing, 2018). www.stefanreiser.com

 

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