
Ouvertüre am Friedhof. Dritter Todestag des Apothekers. Sohn und Tochter treffen sich zur alljährlichen Vergangenheitsbewältigung. Es ist kalt, aber klar. Freie Sicht bis ins Gebirge. Die Tochter verspürt ein Ziehen in der Hüfte. Dem Sohn ist übel. Eine Thermosflasche wird ausgepackt. Dokumente werden verbrannt. Schweigen. Im Folgenden eine Rückblende. Falsche Freunde, flüchtige Bekannte und verstockte Geschäftspartner erzählen Halbwahrheiten aus zweiter Hand, das Gerede ergibt ein aberwitziges Sittenbild.
Schwarze Komödie in drei Akten über Bewegung und Stillstand zivilisierter Menschen. Kosten-Nutzen-Rechner, die im wechselnden Tempo ihre Salven feuern.
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„Die letzte Woche im September war immer für die Familie reserviert. Komme was wolle, sagte er, mich zieht’s ins Gebirge.“
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Das Stück war nominiert für den Retzhofer Dramapreises 2011 und erhielt eine Einladung ans Staatstheater Mainz zu „Text trifft Regie“ (10.-19.6.2011), wo es am 19. Juni in einer Werkstattinszenierung gezeigt wurde. Es spielten aus dem Ensemble: Nicole Kersten, Lisa Mies, Andrea Quirbach, Zlatko Maltar, Joachim Mäder, Felix Mühlen, Mathias Spaan; Ausstattung: Kristina Schmidt; Regie: Lily Sykes; Regieassistenz: Philipp Kugler; Dramaturgie: Marie Rötzer. Fotos der Aufführung (Credits: Bettina Müller / uniT).
Kritik der Rhein-Zeitung vom 20.6.2011.
Lesung des ersten Aktes im Schauspielhaus Graz am 5. Mai 2011 mit Otto David, Katharina Klar, Paulina Neukampf, Florian Köhler, Wiltrud Schreiner; Einrichtung: Sandra Schüddekopf.
Szenische Präsentation des zweiten Aktes (Live-Mitschnitt, Videomin. 14:47 bis 18:26) im Schloss Retzhof am 6. Mai 2011. Es spielten Julia Schranz, Wiltrud Schreiner, Johannes Karl, Sebastian Straub und Rudi Widerhofer. Regie: Luzius Heydrich. Fotos der Preisverleihung (Credits: Wolfgang Rappel / uniT).
Szenische Lesung des zweiten Aktes „Im Wirtshaus“ im Café Schopenhauer, Wien, am 16. September 2026 mit Manfred Ach, Alexander Estis, Anna Fercher, Christl Greller, Stefan Reiser, Marlen Schachinger-Pusiol; am Klavier: Marius Binder; Einrichtung: Reiser.







„Jeder soll das kriegen, was ihm zusteht.“